Sarah von Schwarze
Sarah von Schwarze ist Schauspielerin, Dramatikerin, Regisseurin und Dozentin für Körpersprache und nonverbale Kommunikation. Sie wurde am 6. Oktober 1968 in München geboren und zog als kleines Kind nach Israel, nachdem ihre Eltern zum Judentum konvertiert waren. Sie schloss ihr Studium an der Beit-Zvi-Schule für Darstellende Künste mit Auszeichnung ab und war mit zahlreichen Engagements in Theater (vor allem am Cameri-Theater), Fernsehen und Film tätig. Bekannt ist sie zudem für ihre eigenen Theaterstücke, wie beispielsweise Between Two Worlds, sowie für die Vermittlung ihrer Methode «Weil der Körper weiß – Die Bühne als Heilungsprozess». Sarah von Schwarze gewann den Israeli Television Academy Award als «Beste Darstellerin in einer Dramaserie» für ihre Rolle als Leah Sadeh/Breuer in der langjährigen Serie Meorav Yerushalmi (2003–2010). Zu ihren weiteren Theaterauszeichnungen zählen die Auszeichnung «Persönlichkeit des Jahres im Theater» 1999 (gemeinsam mit anderen) und der Abraham-Bar-Yosef-Preis der Stadt Tel Aviv. Für ihre Arbeit in Tehran wurde sie für eine Auszeichnung der israelischen Akademie nominiert. Zu ihren wichtigsten Fernsehrollen zählen Vivian Zaguri in Zaguri Empire (2014–2026), Mary Nahmias in PMTA (2018–2021) und Yulia Magen in der Apple-TV-Serie Tehran (seit 2022). Zu ihren jüngsten Filmrollen gehören Pink Lady (2024) und Highway 65 (2024). An der Deutschen Oper Berlin gibt sie ihr Debüt in der Saison 26/27 als Erzählerin in Milo Raus Inszenierung von Der fliegende Holländer.